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Die Universität Göttingen ist eine international bedeutende Forschungsuniversität mit langer Tradition. 1737 im Zeitalter der Aufklärung gegründet, fühlt sie sich den Werten von Demokratie, Toleranz und Gerechtigkeit sowie der gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft verpflichtet. Als erste Volluniversität in Deutschland wurde sie 2003 in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts überführt. Mit 13 Fakultäten deckt sie ein differenziertes Fächerspektrum in den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin ab. Etwa 28.000 Studierende verteilen sich auf mehr als 210 Studiengänge.

Aktuelle Meldungen

Genetische Unterschiede beeinflussen Vermehrungspotenzial von Borkenkäfern

Der Befall von Borkenkäfern stellt die Forstwirtschaft vor massive Herausforderungen. Doch Borkenkäfer vermehren sich nicht gleich. Warum entwickeln manche Populationen nur eine Generation pro Jahr und andere zwei oder sogar drei? Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen und der Freien Universität Bozen hat die genetischen Unterschiede identifiziert, die mit dem unterschiedlichen Überwinterungsverhalten zusammenhängen.

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Wissenschaftliche Exzellenz und außergewöhnliches Engagement

Der Göttinger Masterstudent Raghvendra Agrawal aus Indien hat den diesjährigen Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für hervorragende ausländische Studierende erhalten. Die Jury würdigte seine wissenschaftliche Exzellenz und sein außergewöhnliches Engagement. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

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Universität Göttingen stärkt Forschung zu KI

Die Universität Göttingen stärkt die Forschung an Künstlicher Intelligenz (KI): Am Campus-Institut Data Science starten in diesem Herbst drei neue Forschungsgruppen zum Thema. Zwei der Gruppen werden von der DFG im Emmy Noether-Programm gefördert, eine davon im Rahmen der DFG-Beteiligung am 1000-Köpfe-Plus-Programm der Bundesregierung. Darüber hinaus fördert das Land ein Projekt am CIDAS in der Förderlinie „KI-Forschungsgruppen Niedersachsen“.

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Nach der Preisverleihung (von links): GANTOOGO Oyunbat (Universität Göttingen), Prof. Dr. Florentin Wörgötter (Universität Göttingen), Prof. BAYAR-ERDENE Lkhagvasuren und Prof. ZAGARZUEM Khurelbaatar (beide Mongolian University of Science and Technology)

Verbesserte KI für das Zusammenspiel von Mensch und Roboter

Unser Gehirn greift bei neuen Aufgaben auf bestehende neuronale Verbindungen zurück. Wie können wir nach diesem Vorbild KI-Systeme leistungsfähiger, kompakter und energieeffizienter machen und so Roboter befähigen, verschiedene Personen zu erkennen und ihre sozialen Rollen zu erfassen, um situationsgerecht zu handeln? Die Universität Göttingen und die Mongolian University of Science and Technology bauen dazu ein gemeinsames Forschungsnetzwerk auf.

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Festakt in Stockholm

Der Holzwissenschaftler Prof. Dr. Holger Militz von der Universität Göttingen hat den Marcus-Wallenberg-Preis 2026 erhalten. Die schwedische Marcus-Wallenberg-Stiftung ehrt ihn damit für seine Beiträge zur Erforschung und industriellen Umsetzung von Holzmodifizierungstechnologien. Prinz Carl Phillip von Schweden überreichte die Auszeichnung bei einem Festakt in Stockholm. Das Prozedere der Feierstunde folgt dem der Nobelpreisverleihung.

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Gemeinsam gegen Einsamkeit am Arbeitsplatz

Wie wird Einsamkeit am Arbeitsplatz erlebt? Wie können wir Einsamkeit bei anderen erkennen und was macht Einsamkeit mit uns? Diesen Fragen sind Stadt, Landkreis und Universität Göttingen in der Veranstaltungsreihe „Zwischen einsam und gemeinsam – eine andere Arbeitskultur ist möglich“ nachgegangen. Zum Abschluss sind alle Interessierten am Montag, 2. November 2026, zu einer öffentlichen Veranstaltung im Neuen Rathaus eingeladen.

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Veranstaltungskalender


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